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Ein Kiosk für Giusep Fry

Der neue Gestaltungsplan für den Uetliberggipfel liegt vor. Er verbietet Helikopterflüge, ermöglicht aber ein dreiwöchiges Oktoberfest. Die Naturschützer sind verärgert.

Der Aussichtsturm neben dem Hotel Uto Kulm auf dem Uetliberg erstrahlt weihnachtlich beleuchtet. Foto: Urs Jaudas
Der Aussichtsturm neben dem Hotel Uto Kulm auf dem Uetliberg erstrahlt weihnachtlich beleuchtet. Foto: Urs Jaudas

Hotelier Giusep Fry ist erleichtert. Endlich legt Baudirektor Markus Kägi (SVP) den Gestaltungsplan vor, der Rechtsgrundlage für Frys Aktivitäten im Hotel Uto Kulm sein wird. Seine Terrassen soll er zwar nicht mehr verglasen dürfen, Helikopterflüge sind tabu, und seine Turmbeleuchtung muss Fry zurückfahren. Dennoch ist er froh, dass die «Behördenwillkür» auf dem Berg ein Ende hat. Beim gestern veröffentlichten Plan handelt es sich um eine überarbeitete Version. Gegen die erste haben die Naturschützer erfolgreich rekurriert, und am Ende hat das Verwaltungsgericht den Gestaltungsplan an Baudirektor Kägi zurückgewiesen, weil er Fry zu viele Freiheiten gelassen hatte.

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