Ist sie die neue Schützenkönigin?

Neva Menzi aus Zollikon hat am Knabenschiessen das Maximum geschossen. Bleibt sie bis 10 Uhr die Einzige mit 35 Punkten, ist sie die diesjährige Königin.

Hat gute Chancen auf den Titel Schützenkönigin 2019: Neva Menzi (Bild: Screenshot Knabenschiessen TV)

Hat gute Chancen auf den Titel Schützenkönigin 2019: Neva Menzi (Bild: Screenshot Knabenschiessen TV)

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Bis heute Montag um zehn Uhr können Knaben und Mädchen sich im Schiessstand auf dem Zürcher Albisgüetli noch anmelden und um den Titel des besten Schützen oder der besten Schützin kämpfen. Aber sie haben starke Konkurrenz: Mit 35 Punkten hat Neva Menzi aus Zollikon am Sonntag bereits das Maximum erreicht.

Bleibt sie die Einzige mit dieser Punktzahl, ist sie Schützenkönigin, wie die Organisatoren gestern in einer Medienmitteilung schreiben. Es kommt also nicht zum sogenannten Ausstich um den Titel. Die letzte Schützenkönigin war Maria Grieser aus Meilen, welche 2015 den Titel gewann.

Neva Menzi mit Jahrgang 2004 nahm bisher zwei Mal am Knabenschiessen teil – allerdings mit mässigem Erfolg, wie sie gegenüber der «Zürichsee-Zeitung» sagt: «Jetzt habe ich einmal Glück gehabt.»

Viele Jugendliche gingen nicht in den Ausgang oder in die Badi, sondern ans Knabenschiessen. 

Geholfen habe ihr, nebst ihrem Schiessinstruktor, auch die Teilnahme direkt am Sonntagmorgen. Neben dem Punktemaximum haben sieben weitere Schützen bis am Sonntagabend 34 Punkte geschossen, unter ihnen drei Mädchen.

Insgesamt nahmen bisher 2700 Knaben und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren am Anlass teil, etwas mehr als in den vergangenen Jahren. Die Zunahme hängt wohl auch mit dem regnerischen Wetter zusammen. Viele Jugendliche gingen nicht in den Ausgang oder in die Badi, sondern ans Knabenschiessen.

Laut Pressesprecher Stefan R. Bachmann sind trotz des Regens viele Leute aufs Albisgüetli gekommen. Die Stimmung sei gut und die Bahnen seien nicht schlecht besetzt gewesen. Eine endgültige Bilanz werde man aber erst am Ende des Grossanlasses ziehen können.

Ein Verletzter

Die Stadtpolizei hatte, verglichen mit früheren Jahren, wenig zu tun. Es habe keine gravierenden Vorfälle gegeben. In einem Fall musste ein Mann nach einer Auseinandersetzung ins Spital gebracht werden, die Täterschaft ist noch unbekannt, wie Sprecherin Judith Hödl sagt.

Erstellt: 08.09.2019, 20:59 Uhr

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