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Ein neues Polizeigebäude für weniger Polizisten?

Die Winterthurer Stadtpolizei soll einen neuen Hauptsitz bekommen – aber nicht mehr Polizeikräfte. Der Entscheid liegt beim Stimmvolk.

Moderne Infrastrukturen für die Beamten: Das neue Polizeigebäude auf dem Obermühleareal.
Moderne Infrastrukturen für die Beamten: Das neue Polizeigebäude auf dem Obermühleareal.
Visualisierung PD

2022 soll die Winterthurer Stadtpolizei ein neues Gebäude beziehen können. Das Sicherheitsdepartement will so eine moderne Infrastruktur für die 250 Polizeimitarbeiter schaffen. Der Neubau soll dereinst auf dem Obermühleareal beim Teuchelweiherparkplatz entstehen. Die Winterthurer Stadträtin und Sicherheitsvorsteherin Barbara Günthard-Maier (FDP) rechnet damit, dass das Volk bereits im Herbst über das 80-Millionen-Projekt abstimmen wird, schreibt der «Landbote» am Montag.

Zunächst muss aber der Winterthurer Gemeinderat darüber beraten. Die Dringlichkeit eines Neubaues sei jedoch unbestritten, schreibt die Zeitung weiter. Es zeichne sich keine grössere Opposition gegen das Bauvorhaben ab, da die Zustände am jetzigen Standort am Obertor unhaltbar seien.

Aufstockung rückgängig machen

Gleichzeitig mit der Abstimmung über das neue Polizeigebäude kommt voraussichtlich eine weitere Vorlage zum Polizeiwesen vors Volk: Die Winterthurer müssen über 14 Stellen im Stadtpolizeikorps entscheiden. Genauer geht es darum, eine im Jahr 2012 vom Stadtrat beantragte Aufstockung der Polizeistellen wieder rückgängig zu machen – eine Folge des Sparpakets der Stadt.

Derzeit diskutiert der Gemeinderat über diese Massnahme. Gemäss «Landboten» stehen die Chancen gut, dass die Forderung im Rat eine Mehrheit findet und das Geschäft somit bald vors Volk kommt.

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