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Ein Pavillon aus Karton und Carbon

Der japanische Architekt Shigeru Ban hat auf der Terrasse der Villa Wesendonck im Rieterpark einen Sommerbau erstellt. Er gleicht einem Treibhaus und wird im Herbst wie ein Zelt abgebrochen.

Das sonnendurchflutete «Treibhaus»: Architekt Shigeru Ban blickt durch eines der Fenster aus Polycarbonat in den Garten der Villa Wesendonck des Museums Rietberg.
Das sonnendurchflutete «Treibhaus»: Architekt Shigeru Ban blickt durch eines der Fenster aus Polycarbonat in den Garten der Villa Wesendonck des Museums Rietberg.
Nicola Pitaro
Architekt eines temporären Sommerpavillons: Shigeru Bans Werk wird Mitte Juni 2013 eröffnet.
Architekt eines temporären Sommerpavillons: Shigeru Bans Werk wird Mitte Juni 2013 eröffnet.
Nicola Pitaro
Die tragenden Säulen sind aus Karton.
Die tragenden Säulen sind aus Karton.
Nicola Pitaro
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Die einen Säulen sind aus Stein, ihr Schaft ist mit Kannelüren versehen. Die andern Säulen sind glatt und aus Karton. Sie tragen unverkennbar Shigeru Bans Handschrift, der die Leichtigkeit der Architektur wie kaum ein anderer versteht. Er hat für das Museum Rietberg auf der Terrasse der Villa Wesendonck einen Sommerpavillon entworfen. An der gestrigen Medienkonferenz machte der japanische Stararchitekt als Erstes auf die unterschiedliche Dicke der Kartonsäulen aufmerksam – die dünneren lassen sich in die dickeren schieben. Der Pavillon steht nämlich nur auf Zeit. Er wird im Winterhalbjahr abgebaut und soll dann möglichst wenig Platz beanspruchen.

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