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Ein Quartier sieht rosa

Die Raiffeisen liess einen bekannten Platz in Zürich «aufräumen». Doch das Kunstwerk ist für Quartierbewohner schwer verständlich.

Stösst auf Unverständnis am Meierhofplatz: Das Kunstwerk «Endless Boogie» (links, aufragend) mit dazugehöriger Sitzbank.
Stösst auf Unverständnis am Meierhofplatz: Das Kunstwerk «Endless Boogie» (links, aufragend) mit dazugehöriger Sitzbank.
Doris Fanconi

«Das soll Kunst sein? Die rosa Farbe tut den Augen weh. Dazu sieht das eine Element aus wie ein aufgestelltes, überdimensioniertes Holzklötzchen.» Das sei keine Kunst, sondern Schrott, sagt TA-Leser Marcel H. (Name der Red. bekannt).

Auslöser seines Ärgers ist eine neue Kunstinstallation von Cristian Andersen, die vor der Raiffeisen-Bankfiliale am Meierhofplatz in Höngg zurzeit die Gemüter erhitzt. Dabei wollte die Raiffeisenbank nicht eine Kunstdiskussion entfachen, sondern den Vorplatz verschönern. Dazu veranstaltete sie unter sechs ausgewählten Künstlern einen Ideenwettbewerb. Eine Jury bestimmte anschliessend das Werk «Endless Boogie» des in Zürich lebenden Dänen Cristian Andersen zum Siegerprojekt.

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