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Ein Rathaus voller Ungeheuer

Die Fassade des Parlamentsgebäudes an der Limmat ist gespickt mit schauerlichen Fratzen aus Stein. Ist das politisch gemeint?

Von weitem betrachtet, fällt die Fassade des Zürcher Rathauses nicht auf – aber der Teufel steckt im Detail. Bild: Urs Jaudas
Von weitem betrachtet, fällt die Fassade des Zürcher Rathauses nicht auf – aber der Teufel steckt im Detail. Bild: Urs Jaudas

Stadtbild, Nr. 007 Es könnten Karikaturen sein, ist die erste Vermutung, Verhöhnung des Ratsbetriebs. 23 Grimassen zeigen sich unter den Fenstern im Erdgeschoss des Rathauses. Schreckliche Wesen! Wir nehmen allen Mut zusammen und halten das Ohr an die abscheulichen Mäuler. Und tatsächlich, mit etwas bösem Willen ist ein Grummeln zu vernehmen, das tönt wie Steuersenkung, Solidarität, Klimanotstand, Schuldenabbau, bezahlbare Wohnungen. Oder zeigen die Figuren vielleicht geschundene Häftlinge? Denn im Rathaus gab es früher Zellen auf dem Dachboden.

Eine der Fratzen an der Fassade. Bild: Urs Jaudas
Eine der Fratzen an der Fassade. Bild: Urs Jaudas

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