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Ein verfluchtes Stück Land

Der Zürcher Stadtrat möchte ein Grundstück mitten in der Innenstadt loswerden. Es hat der Stadt bisher nichts als Spott und Millionenverluste gebracht.

Der Stadtrat möchte lieber das Cabaret Voltaire besitzen als dieses Areal: Die als «Autoverschluckanlage» verspottete Parkgarage an der Hallenstrasse im Seefeld. Bild: Dominique Meienberg
Der Stadtrat möchte lieber das Cabaret Voltaire besitzen als dieses Areal: Die als «Autoverschluckanlage» verspottete Parkgarage an der Hallenstrasse im Seefeld. Bild: Dominique Meienberg

Der Dadaismus hat sich 100 Jahre lang erfolgreich dagegen gewehrt, zu irgendwas nütze zu sein. Und nun das: Ausgerechnet im Jubeljahr wird er Mittel zum Zweck. Er bietet der Stadt Zürich einen Anlass, auf elegante Art eine der grössten Peinlichkeiten der jüngeren Vergangenheit loszuwerden.

Es geht um einen Deal, den der Stadtrat kürzlich angekündigt hat: Er will das Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse, Geburtsstätte der Dada-Bewegung, von der Swiss Life übernehmen. Um es für die Nachwelt zu sichern. Geschehen soll das im Rahmen eines Grundstücktauschs – und Teil dieses Tauschs ist das Parkhaus Hallenstrasse im Seefeld. Eine graue Kiste, nur zweihundert Meter hinter dem Opernhaus, in einem Hof versteckt. Aber was für eine.

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