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Ein verschlossenes Areal wird durchlässig

Stadtrat Michael Baumer hat die Pläne für den spektakulären Ausbau des EWZ-Betriebsgebäudes in Zürich-West vorgestellt. Inklusive Café auf der Seite des Pfingstweidparks.

dsa
Ein auffälliger neuer Bau: Das geplante EWZ-Betriebsgebäude Herdern.
Ein auffälliger neuer Bau: Das geplante EWZ-Betriebsgebäude Herdern.

Es ist ein auffälliges Gebäude. Mit einem Café auf der Parkseite und einem Vordach ähnlich einem Kongresszentrum. Doch handelt es sich hier nicht um einen modernen Wohnblock oder ein Geschäftshaus, es handelt sich um das neue Betriebsgebäude Herdern des EWZ.

Heute Montag stellte Stadtrat Michael Baumer (FDP) das Projekt vor. Zwei zusätzliche Geschosse beinhaltet das von den Architekten Meili & Peter entworfene Haus. Zum neu gestalteten Areal gehören auch der Ersatz der Lagerhalle durch einen Neubau sowie eine Optimierung des Aussenbereichs.

Neu wird etwa der Mühleweg unter der Duttweilerbrücke hindurch und mitten durchs neue EWZ-Areal führen. Der Weg soll eine Velo- und eine Fussgängerspur beinhalten. «Das Areal soll neu öffentlich nutzbar werden», sagt Baumer. Um das zu erreichen, sind zudem weitere bauliche Massnahmen nötig.

Ob das geplante Café auf der Seite des Pfingstweidparks öffentlich zugänglich wird, ist noch unklar. Dafür bräuchte es eine zonenrechtliche Änderung, sagt Baumer. Eine Diskussion darüber wird im Gemeinderat geführt. «Das Erdgeschoss ist so geplant, dass das Mitarbeiter-Café öffentlich gemacht werden kann, wenn es zu dieser Änderung kommt», sagt Baumer.

Zwei Standorte anstatt sieben

Mit der Realisierung des Ausbaus des EWZ-Areals Herdern konzentriert sich das EWZ auf zwei Hauptstandorte in der Stadt anstatt wie anhin auf sieben kleinere. Neben Herdern gibt es noch das Betriebsgebäude in Oerlikon. Das einst geplante gemeinsame Verwaltungs- und Betriebsgebäude, zu dem eine Machbarkeitsstudie vorliegt, wäre mit 330 Millionen Franken zu teuer zu stehen gekommen.

Der Stadtrat beantragt nun vom Gemeinderat für den Neubau einen Objektkredit von 167,4 Millionen Franken. Ob das Projekt realisiert wird, darüber müssen letztlich aber die Stimmbürger entscheiden. Die Abstimmung ist voraussichtlich im kommenden Frühling. Falls das Projekt bewilligt wird, würden in zwei Jahren die Baumaschinen auffahren.

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