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Ein Vorbote der ZKB-Seilbahn

Im Zürichsee vor der Badi Mythenquai sorgt derzeit ein schwimmender Kran für Aufsehen. Seine Aufgabe: Vorarbeiten für die umstrittenen Bahnmasten.

Mit Vorarbeiten beschäftigt: Der Kran vor dem Strandbad Mythenquai. Bild: PD
Mit Vorarbeiten beschäftigt: Der Kran vor dem Strandbad Mythenquai. Bild: PD

Der Bau der ZKB-Seilbahn über das Zürcher Seebecken ist noch nicht mal bewilligt, sorgt aber schon jetzt für Aufregung. Auslöser dafür ist ein grosser Kran auf einem Ponton, der dieser Tage vor der Badi Mythenquai am Werk ist. Haben hier etwa schon die Bauarbeiten begonnen, «bei Nacht und Nebel», wie eine kritische Beobachterin vermutet?

Laut einem Sprecher der Kantonalbank bereitet der Kran lediglich eine Sondierbohrung mit einem Probepfahl vor. Diese wird am kommenden Mittwoch im Beisein der Medien stattfinden. Dabei werden die verantwortlichen Ingenieure auch die «in der Schweiz in dieser Dimension zum ersten Mal eingesetzte Methode» erläutern, mit welcher der Mast der Seilbahn im Seegrund verankert werden soll.

Die Sondierbohrung ist laut ZKB vom kantonalen Amt für Wasser, Energie und Luft (Awel) bewilligt worden. Die Bewilligung für den Seilbahnbau dagegen steht noch aus. Das dazu notwendige Verfahren beim Bundesamt für Verkehr hat noch nicht mal begonnen. Die ZKB wird ihre Unterlagen dort Anfang November einreichen. Die Pläne liegen dann vorausssichtlich ab dem 9. November öffentlich auf.

Die Seilbahn über das Seebecken will die ZKB ab 2020 aus Anlass ihres 150-Jahr-Jubiläums in Betrieb nehmen. Sie soll später wieder abgebaut werden. Das Grossprojekt hat allerdings auf beiden Seiten des Sees Widerstand ausgelöst. So hat sich unter anderem das Komitee Pro Badi Mythenquai formiert, das in den Sommerferien über 2000 Unterschriften gegen die Seilbahn sammelte. Die Kritiker stören sich vor allem an den 77 Meter hohen Masten, die das Seeufer in ihren Augen verschandeln.

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Gondeln über dem Zürichsee

Virtuelle Fahrt mit der Seilbahn, die ab 2020 in Betrieb sein soll. Video: TA/ZKB

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