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Eine Feministin, die treu zu Hugo Chávez hält

Maria León, venezolanische Frauenministerin, tritt am 1. Mai als Hauptrednerin auf. Sie betrachtet Präsident Hugo Chávez als Glücksfall.

In den Armen von «El Presidente»: Maria León ist in einem Elendsviertel von Caracas aufgewachsen. Die 62-Jährige spricht am Samstag um 12 Uhr auf dem Bürkliplatz.
In den Armen von «El Presidente»: Maria León ist in einem Elendsviertel von Caracas aufgewachsen. Die 62-Jährige spricht am Samstag um 12 Uhr auf dem Bürkliplatz.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez gab den Entscheid an einem symbolträchtigen Datum bekannt, nämlich am Internationalen Tag der Frau 2008. Um die soziale Stellung der Frauen zu stärken, schuf er ein eigenes Ministerium, an dessen Spitze er mit Maria León eine altgediente feministische Kämpferin berief. Daneben besass die neue Ministerin aus der Sicht des Präsidenten weitere Vorzüge, die ihr innerhalb der sozialistisch inspirierten bolivarischen Revolution sowie bei ihren Geschlechtsgenossinnen eine hohe Glaubwürdigkeit verliehen: Sie entstammt einem der sich über die Hänge der Hauptstadt Caracas ausbreitenden Elendsviertel, sie ist vierfache Mutter, dreizehnfache Gross- und achtfache Urgrossmutter.

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