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Das 500 Jahre alte Zürcher Geheimnis

Der Skandal blieb Jahrhunderte unter dem Deckel: Die letzte Äbtissin des Fraumünster-Klosters gebar noch im Amt eine uneheliche Tochter.

Die Initiantinnen vor dem Denkmal für Katharina von Zimmern im Kreuzgang des Fraumünsters (v. l.): Christine Christ-von Wedel, Irene Gysel, Marlis Stähli und Jeanne Pestalozzi. Foto: Samuel Schalch
Die Initiantinnen vor dem Denkmal für Katharina von Zimmern im Kreuzgang des Fraumünsters (v. l.): Christine Christ-von Wedel, Irene Gysel, Marlis Stähli und Jeanne Pestalozzi. Foto: Samuel Schalch

Die Äbtissin freute sich damals kaum, als sie feststellte, dass sie schwanger war. Irene Gysel hingegen konnte im stillen Archiv nur mit Mühe einen lauten Jauchzer unterdrücken, als sie dem Geheimnis auf die Spur kam. Auf den Verdacht, dass die hochehrwürdige Äbtissin des Fraumünsters, Katharina von Zimmern, ein uneheliches Kind hatte, war sie schon früher in einer alten Briefsammlung gestossen. Doch nun erhärtete sich dieser. Und das Kind erhielt sogar einen Namen: Regula Schwarz.

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