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Eine Kampagne geht nach hinten los

Ein anonymes Flugblatt konfrontiert Regierungsratskandidatin Silvia Steiner mit heftigen Vorwürfen. Statt dies auszunutzen, solidarisiert sich die Konkurrenz mit der CVP-Politikerin.

Reichte Strafanzeige ein: Silvia Steiner.
Reichte Strafanzeige ein: Silvia Steiner.
Keystone

Der Regierungsratswahlkampf verlief bisher gemässigt. Keine Aussetzer, keine Skandale und schon gar keine persönlichen Anfeindungen. Zumindest Letzteres gehört seit gestern der Vergangenheit an: Ein gegen Silvia Steiner (CVP) gerichtetes Flugblatt flatterte in die Briefkästen der Zürcher Haushalte und sorgte für Aufsehen (Redaktion Tamedia berichtete). Die CVP spricht in einer ersten Reaktion von Verleumdung und fragt: «Wer diffamiert Silvia Steiner?» Die Angegriffene bezeichnet das Flugblatt als «Schmähschrift» und hat bereits Strafanzeige eingereicht.

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