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Eine Überdosis Hustensirup

Zürcher Apotheken sind vermehrt konfrontiert mit «Robotripping»-Kunden, die Hustensaft als Rauschmittel nutzen. Klare Vorschriften gibt es nicht. Apotheken haben nun selber Massnahmen getroffen.

Herbert Müller (Name geändert) macht sich Sorgen um seinen 14-jährigen Sohn. Der Zürcher Oberstufenschüler trinkt eine Flasche Hustensirup am Tag. Nicht etwa, um seinen Hustenreiz zu lindern, sondern weil er süchtig ist. Süchtig nach dem Wirkstoff Codein, den der Saft enthält und der den Jugendlichen in einen Rauschzustand versetzt.

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