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Hinter den Kulissen der Zürcher Knie-Premiere

Fredy Knie steigt lachend vom Pferd, Giacobbo/Müller müssen sich selber schminken – was die Zirkus-Besucher nicht zu sehen bekamen.

«Im Zirkus herrschen eigene Gesetze»: Viktor Giacobbo und Mike Müller sind Teil des Jubiläumsprogramms des Circus Knie. Foto: Samuel Schalch
«Im Zirkus herrschen eigene Gesetze»: Viktor Giacobbo und Mike Müller sind Teil des Jubiläumsprogramms des Circus Knie. Foto: Samuel Schalch

Yves Nicols Körper dampft, als er von der Manege zurück durch den doppelten Vorhang in den Backstage-Bereich tritt. Wie ein Gebirge heben sich Adern, Muskelstränge von seiner goldbemalten Haut ab. Gerade noch haben Nicols und Ambra Faggioni hoch über den Köpfen des Publikums an Stoffseilen gehangen. Jetzt lässt die Anspannung nach, es sieht aus, als würden zwei Statuen in einer Umarmung verschmelzen. «Es lief gut, nur das Licht war nicht perfekt», sagt Nicols. «Aber sowas gibts bei Live-Shows.» Die zwei Artisten aus Spanien und Italien sind seit zwölf Jahren ein Paar und repräsentieren die vierte Generation ihrer Zirkusfamilien. Im Jubiläumsprogramm des Circus Knie dabei zu sein ist für sie eine Ehre. «Knie ist der Beste, da ist man sich in unserer Branche einig», sagt Nicols. Die Knies seien gut zu den Artisten, die Stimmung professionell.

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