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El Greco wird zum Kornhaus Lang

Ein ganzes Quartier wartet darauf, dass das beliebteste Boulevardcafé der Stadt wieder eröffnet wird. Doch nicht nur der Name des Lokals wird geändert, sondern auch der Standort.

Als das beliebteste Boulevardcafé von Zürich noch geöffnet war: Im El Greco am Zürcher Limmatplatz trank man den Kaffee auch dann auf dem Vorplatz, wenn die Temperaturen noch nicht so hoch waren. Hier ein Bild vom Februar 2011. Im Mai 2011 wurde bekannt gegeben, dass die Liegenschaftsbesitzerin das Lokal einem neuen vierköpfigen Gastroteam vermieten wird.
Als das beliebteste Boulevardcafé von Zürich noch geöffnet war: Im El Greco am Zürcher Limmatplatz trank man den Kaffee auch dann auf dem Vorplatz, wenn die Temperaturen noch nicht so hoch waren. Hier ein Bild vom Februar 2011. Im Mai 2011 wurde bekannt gegeben, dass die Liegenschaftsbesitzerin das Lokal einem neuen vierköpfigen Gastroteam vermieten wird.
Alessandro Della Bella, Keystone
Heute ist das ehemalige Café noch eine Baustelle. Und aus den Räumlichkeiten des El Greco werden zwei neue Lokale entstehen. Im Bereich rechts wird ein weiterer Laden eingerichtet, ...
Heute ist das ehemalige Café noch eine Baustelle. Und aus den Räumlichkeiten des El Greco werden zwei neue Lokale entstehen. Im Bereich rechts wird ein weiterer Laden eingerichtet, ...
Tina Fassbind
Bis es so weit ist, weichen einige in die Caffetteria am Limmatplatz auf der gegenüberliegenden Strassenseite aus.
Bis es so weit ist, weichen einige in die Caffetteria am Limmatplatz auf der gegenüberliegenden Strassenseite aus.
Tina Fassbind
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Draussen sitzen, die Sonne geniessen und einen Kaffee trinken – mit den steigenden Temperaturen ist das nun endlich wieder möglich. Doch gerade jetzt, wo die Hochsaison der Boulevardcafés gestartet ist, bleibt das beliebteste von ihnen geschlossen: das ehemalige El Greco im Kreis 5.

In den Räumlichkeiten am Limmatplatz wird noch immer mit Hochdruck gebaut, gesägt und gehämmert. «Wir fragen uns schon alle, wie lange das noch dauern wird. Uns fehlt unser Stammcafé», klagt ein Anwohner. Misstrauisch ist er auch, weil der Raum, in dem das Restaurant früher untergebracht war, plötzlich unterteilt wird. «Ich befürchte, dass alles kleiner wird. Offenbar soll noch ein Optiker dort einziehen.» Tatsächlich prangt ein gleichnamiger Schriftzug im Innern des Lokals, der diesen Verdacht nahelegt.

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