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Elefantenbulle Maxi ist tot

Im Zoo Zürich freuten sich vergangene Woche die Tierpfleger noch über Elefantennachwuchs, nun wurde Maxi eingeschläfert.

Der 50-jährige Elefantenbulle Maxi ist tot. Foto: Zoo Zürich
Der 50-jährige Elefantenbulle Maxi ist tot. Foto: Zoo Zürich

Der Zoo Zürich verbreitet heute Montag eine traurige Nachricht. «Der Elefantenbulle Maxi wurde aufgrund seiner zunehmenden Altersbeschwerden eingeschläfert», heisst es in einer Mitteilung. Eben noch habe man seinen fünfzigsten Geburtstag feiern dürfen, nun habe der Zoo eines seiner charismatischsten Tiere gehen lassen müssen.

Maxi war seit rund zwei Jahren unter besonderer Beobachtung. Bereits 2017 verlor er deutlich an Gewicht – er verlor Hunderte Kilogramm. Dank einer Anpassung in der Ernährung legte Maxi laut Zoo Zürich wieder an Gewicht zu und wog wieder über fünf Tonnen. Doch in den vergangenen Monaten verlor er wieder Pfunde. Hinlegen, Aufstehen oder Fressen bereiteten ihm zusehends Mühe. «Seine Backenzähne scheinen – altersbedingt – so weit abgenutzt zu sein, dass eine ausreichende Aufbereitung der Nahrung nicht mehr möglich war», schreibt der Zoo.

Sein Zustand verschlechterte sich weiter, obwohl die Pflegerinnen und Pfleger ihm Schmerzmittel und spezielle Zusatznahrung verabreichten. Schliesslich kam der Zoo zum Schluss, Maxi einzuschläfern. Am Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich werden nun die altersbedingten Veränderungen von Maxi untersucht.

Ankunft vor gut 38 Jahren: Maxi zieht 1981 im Zoo Zürich ein. Foto: Zoo Zürich
Ankunft vor gut 38 Jahren: Maxi zieht 1981 im Zoo Zürich ein. Foto: Zoo Zürich

Der Elefantenbulle Maxi wurde in Thailand geboren, kam 1971 nach England und wurde 1981 in den Zoo Zürich gebracht. Etwas mehr als 38 Jahre war der Elefant eine der grossen Attraktionen. Sein Markenzeichen: die grossen Stosszähne. Als Zuchtbulle erfüllte Maxi die Erwartungen des Zoos. Er hat 12 direkte Nachkommen gezeugt.

Schon fast einen viralen Hit landete der Elefantenbulle mit einem Youtube-Video. Eine Überwachungskamera des Zoos filmte, wie er die kleine Ruwani – seine Enkelin – sanft ins Wasserbecken stösst.

Für die Zoo-Mitarbeiter sind es momentan emotionale Tage. «Manchmal liegen Freude und Trauer nahe beieinander», heisst es in der Mitteilung. Denn vor ein paar Tagen durfte sich der Zoo Zürich noch über die Geburt des Elefantenkalbes mit dem Namen Umesh freuen. Nun musste er sich heute vom betagten Elefantenbullen Maxi verabschieden.

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