Eltern nutzen Kitas wie noch nie

Das Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter hat sich in Zürich noch stärker ausgeweitet. Die Stadt übernimmt einen Drittel der Kosten für die Fremdbetreuung.

Stau vor der Kita: Kinderwagenparkplatz vor einer Zürcher Kindertagesstätte (Kita)

Stau vor der Kita: Kinderwagenparkplatz vor einer Zürcher Kindertagesstätte (Kita) Bild: Reto Oeschger

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Das familienergänzende Betreuungsangebot für Kinder im Vorschulalter ist im vergangenen Jahr um 11 Kitas und 529 Betreuungsplätze gestiegen, wie das Stadtzürcher Sozialdepartement am Dienstag mitteilte.

Die hohe Versorgungsquote von 80,5 Prozent erklärt sich das Sozialdepartement unter anderem damit, dass die Anzahl der neu geschaffenen Kita-Plätze im Vergleich zum Bevölkerungswachstum um nahezu das Doppelte zunahm. Zudem setze sich der Trend zu einem kleineren Betreuungsumfang weiter fort, heisst es im «Report Kinderbetreuung».

40 Prozent der Kita-Plätze sind subventioniert

Zugenommen haben im vergangenen Jahr auch die subventionierten Kita-Plätze, und zwar um 250 Plätze. 40 Prozent aller Betreuungsplätze in Zürich werden damit von der Stadt finanziell mitgetragen. Allen anspruchsberechtigten Familien werde ein subventionierter Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt, heisst es.

Grund dafür ist auch das per 1. Januar 2018 eingeführte vereinfachte Modell für die Finanzierung von Kita-Plätzen. Kitas können seither so viele subventionierte Plätze anbieten, wie sie möchten. Bisher hatte das Sozialdepartement Kontingente festgelegt und an die Kitas verteilt.

Gemäss Schätzung des Sozialdepartements generierte die familienergänzende Betreuung von Vorschulkindern in der Stadt Zürich 2018 einen Umsatz von rund 285 Millionen Franken. Die Stadt beteiligte sich mit 87 Millionen Franken zu knapp einem Drittel an diesen Kosten. (sda/tif)

Erstellt: 28.05.2019, 11:48 Uhr

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