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«Empfangsantenne für Venusfrequenzen» hinter dem Dolder

Auf einer Waldlichtung im Degenried ist eine zehn Meter grosse Blume aus Kieselsteinen ausgelegt worden. Dahinter stecken Hardcore-Esoteriker, sagt Sektenkenner Hugo Stamm.

Christoph Landolt

Sechshundert Meter hinter dem Dolder Grand, etwas unterhalb des Ausflugrestaurants Degenried, lichtet sich der Wald. Ein Brunnen, Sitzbänke – und auf dem Boden eine knapp zehn Meter grosse Blumenfigur aus Kieselsteinen. Die Erklärung, was die Steine bezwecken sollen, findet sich auf den Bänken: «Venusblume – Blume der Liebe», erfährt man da. Und weiter: «Die Venusblume sei wie eine Empfangsantenne für Venusfrequenzen.»

Welchen Effekt die Venusfrequenzen haben, bleibt schleierhaft. Es scheint jedoch um «das Erwachen der Liebe im Menschen» zu gehen, um «Bewusstseinserweiterung» und um «nachhaltigen Frieden», der dadurch selbstverständlich werde. Auch werde selbstverständlich, «dass Mensch und Mutter Erde eine Einheit bilden», die sich «in liebevoller Zuwendung und Hochachtung» ausdrücken wolle.

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