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Endlich kommt das Züri-Velo! Diese 5 Dinge müssen Sie wissen

Topmodern, einfach zu bedienen, an 150 Stationen: So wird Zürichs Veloverleihsystem.

Stadtrat Filippo Leutenegger und Bruno Rohner von Publibike präsentieren die neuen Züri-Velos. Fotos: TA
Stadtrat Filippo Leutenegger und Bruno Rohner von Publibike präsentieren die neuen Züri-Velos. Fotos: TA

Nach turbulenter Zeit und Maulkorb im ERZ-Fall hatte Stadtrat Filippo Leutenegger bei einer Pressekonferenz am Dienstag wieder einmal gute Nachrichten zu verkünden. Es ist endlich so weit: Zürich beginnt mit dem Bau seines ersten Veloverleihsystems. Fertig wird es spätestens im Mai 2018, und so wird das Bikesharing der PostAuto-Tochter Publibike AG aussehen:

Entwarnung vorab: Die Farbe steht noch nicht fest.
Entwarnung vorab: Die Farbe steht noch nicht fest.

1. Die Funktion

Zutritt zum Veloverleihsystem erhält der Benutzer über das sogenannte Smart Lock am Velo. Nach einmaliger Registration über die Website oder Gratis-App von Publibike ist jeder dabei. Über die App können Benutzerinnen und Benutzer freie Velos orten und freischalten. Auch per Swiss Pass können Velos gemietet werden. Die Fahrt beginnt und endet an einer beliebigen Station der Stadt. Das Züri-Velo soll für regelmässige genauso wie für spontane Nutzer geeignet sein.

2. Die Standorte

Bis Mai 2018 entstehen in den Hauptzentren City, Altstetten und Oerlikon, entlang der die Zentren verbindenden Korridore sowie in Zürich-Nord und am See 35 Stationen mit 500 Fahrrädern. Insgesamt sollen 150 Stationen mit 2250 Fahrrädern entstehen. Bei der Wahl der Standorte für die Velostationen will Publibike auch Kooperationen mit Privaten eingehen.

3. Die Flotte

Dass sich der Rechtsstreit um die Auftragsvergabe für die Züri-Velos über zwei Jahre hinzog, hat etwas Gutes: Das Bikesharing hat sich in dieser Zeit weiterentwickelt, und die neue Züri-Velo-Flotte kommt mit topmodernem System daher.

Die Flotte wird je zur Hälfte aus E-Bikes und konventionell angetriebenen Velos bestehen. Die Velos sind mit 20-Zoll-Rädern kleiner und wendiger als übliche Fahrräder. Die Ballonreifen sollen Stürze auf den Tramschienen verhindern. Die Velos enthalten eine stufenlose Nabenschaltung, hydraulische Scheibenbremsen und LED-Dynamo-Beleuchtungen. Der Elektroantrieb der E-Bikes unterstützt nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern, sodass das Tragen von Helmen nicht Pflicht ist. Die Akkus werden mit Ökostrom geladen.

4. Die Kosten

Tabelle: Stadt Zürich
Tabelle: Stadt Zürich

Ohne Jahresabo kostet ein normales Velo für 24 Stunden 20 Franken, ein E-Bike 40 Franken. Unter einer halben Stunde betragen die Kosten 3 und 4.50 Franken. Es soll zwei Jahresabos geben: Das Easybike und das Maxibike. Das Easybike-Abo für normale Velos kostet 50 Franken, ab einer halben Stunde kommen 12 Rappen pro Minute hinzu. Ab 24 Stunden läppern sich wieder 20 Franken zusammen. Das Maxibike-Abo kostet 200 Franken, dafür nur 6 Rappen pro Minute ab einer halben Stunde.

5. Und die Betriebskosten?

Der Stadt Zürich entstehen keine Betriebskosten, da die Züri-Velos zu 100 Prozent über Sponsoring-Beiträge und Kundeneinnahmen finanziert werden. Hauptsponsorin ist die Zürcher Kantonalbank.

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