Erste Rektorin der Uni Zürich stirbt mit 89 Jahren

Verena Meyer, die erste Frau an der Spitze der Universität Zürich, ist am vergangenen Samstag im Alter von 89 Jahren verstorben.

Verena Meyerin ihrer Funktion als Präsidentin des Schweizerischen Wissenschaftsrates 1997 in Bern. Links Werner Arber, Vizepräsident.

Verena Meyerin ihrer Funktion als Präsidentin des Schweizerischen Wissenschaftsrates 1997 in Bern. Links Werner Arber, Vizepräsident.

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Die Kernphysikerin und ehemalige Rektorin der Universität Zürich Verena Meyer starb am vergangenen Samstag im Alter von 89 Jahren.

Die Universität Zürich würdigte Meyer in einer Todesanzeige vom Freitag als höchst anerkannte Wissenschaftlerin, die sich mit aller Kraft und grossem Engagement für die Hochschule eingesetzt habe.

Rektorin 1982 bis 1984

Von 1982 bis 1984 war sie die erste Rektorin in der Geschichte der Zürcher Universität. In dieser Zeit sei ihr Interesse für Wissenschaftspolitik erwacht.

Bald habe sie auf nationaler Ebene Verantwortung übernommen, zuerst beim Nationalfonds, dann auch als Präsidentin des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates. Dieser berät den Bundesrat bei Forschungs- und Hochschulthemen. Wissenschaftlich beschäftigte sich Meyer vor allem mit Teilchenbeschleunigern. (sda)

Erstellt: 27.07.2018, 10:30 Uhr

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