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Es braucht eine Durchmischung

Die neue Einwanderungswelle tut der Stadt Zürich gut. Für eine gute Durchmischung muss aber mehr getan werden. Res Strehle zur neuen Serie über Zürichs Ausländer.

Seit der Jahrtausendwende erlebt die Stadt Zürich die dritte grosse Einwanderungswelle nach jener Ende des 19. Jahrhunderts und jener nach dem Zweiten Weltkrieg. Wie die früheren tut auch die neue ­Einwanderung der Stadt gut, macht sie vitaler, fröh­licher, internationaler. Womöglich macht sie Zürich erst zur richtigen Stadt – wenn Stadt heisst, Differenzen auszuleben und in der Differenz zu anderen ­Kulturen und Lebensweisen offener zu werden.

Das setzt Kenntnis und Verständnis für andere Lebensweisen voraus und auch ein anderes Verständnis von Integration: Die Ausländer müssen sich der einheimischen Kultur nicht angleichen, sie sollen einzig die nicht verhandelbaren Grundwerte wie Demokratie, Integrität, Freiheit und Gleichberechtigung ­teilen und sich im Übrigen nicht abschotten.

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