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«Es braucht uns nicht mehr»

Felix Schumacher-Pastorini schliesst seinen Spielwarenladen in Zürich. Der Geschäftsinhaber sieht für seinen Laden keine Chance mehr gegen die übermächtige Konkurrenz.

Die Spielzeughandlung Pastorini ist bekannt für ihre Holzspielsachen – doch die sind heute weniger gefragt. Foto: Sabina Bobst
Die Spielzeughandlung Pastorini ist bekannt für ihre Holzspielsachen – doch die sind heute weniger gefragt. Foto: Sabina Bobst

Seit 1911 gibt es Pastorini in der Stadt Zürich. Nun schliessen Sie das Geschäft am Weinplatz, das 1959 ­eröffnet wurde. Wie lange haben Sie mit diesem Entscheid gerungen?

Natürlich habe ich diesen Entscheid nicht schnell oder leichtfertig gefällt. Die Frage nach einer Schliessung des Geschäfts treibt mich seit ungefähr sieben Jahren um. Ich erinnere mich, bereits 2006 schrieb der «Tages-Anzeiger»: «Spielwarenhaus Pastorini am Ende». Wir haben aber deutlich länger durchgehalten. Dennoch will ich nichts beschönigen. Seit ungefähr sieben Jahren spüren wir den Kundenschwund jedes Jahr ein bisschen mehr. Die Folge war ein Umsatzrückgang, der sich von Jahr zu Jahr verschärft hat.

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