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«Es gab Leute, die sind regelrecht daran zerbrochen»

Die legendäre Wohlgroth-Besetzung in Zürich wurde heute vor 25 Jahren geräumt. Zwei Bewohner lassen die Ereignisse Revue passieren.

Auf dem Wohlgroth-Areal kam es zur grössten Häuserbesetzung, die die Schweiz je erlebt hatte. Video: Zureich.ch, Keystone, Sozialarchiv, Youtube/SRF, Youtube/Zureich

Die 62-jährige Brigitta Fischer ist als Künstlerin und Therapeutin (Kinesiologie und Paartherapie) tätig und lebt mit ihrem Partner in der Genossenschaft Kalk­breite. Der 53-jährige Mischa Brutschin arbeitet mit einem Teilzeitpensum als Chauffeur, er hat mit der «Liebe seines Lebens» drei erwachsene Kinder und wohnt in Zürich. Fischer und Brutschin kannten sich bereits lange vor der Wohlgroth-Besetzung im Jahr 1991. Sie war damals eine von vier Gassenarbeiterinnen der Zürcher Arbeitsgemeinschaft für Jugendprobleme (ZAGJP), die unter anderem die Gassenküche initiierte, Einrichtungen für weibliche (wie das Atelier Purpur im Seefeld) und männliche Drogenabhängige, Prostituierte und Obdachlose schuf oder mit ihren Leuten auf dem Platzspitzareal präsent war.

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