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«Es hätte mehr gekostet, den Kran nicht aufzustellen»

Gibt es zum Hafenkran noch was zu sagen? Eine Menge, wie ein Gespräch mit Mitinitiant Jan Morgenthaler zeigt.

«Er bleibt, wie das Globus-Provisorium», sagt Künstler Jan Morgenthaler und lacht. Irgendwann könne man sich Zürich ohne Hafenkran nicht mehr denken. Foto: Sabina Bobst
«Er bleibt, wie das Globus-Provisorium», sagt Künstler Jan Morgenthaler und lacht. Irgendwann könne man sich Zürich ohne Hafenkran nicht mehr denken. Foto: Sabina Bobst

Der junge Mann hatte schon recht. «Das ist doch nicht das Caliente?!», wunderte er sich. Tatsächlich war er am Samstag am Hafenfest gelandet. Und dieses verhielt sich zum Caliente etwa so wie der Venezianische Karneval zum Ballermann. Klein und fein, hat die Stadt übers Wochenende ihren Kran gefeiert. Sieben Jahre lang hatte das Künstlerkollektiv «Zürich Transit Maritim» für das Projekt gekämpft, und in dieser Zeit sind wohl mehr Worte darüber verloren worden, als Wasser die Limmat runterfloss. Nun steht er. Die Arbeit der Gruppe sei getan, sagte Jan Morgenthaler, der Kopf der Gruppe. Das hindert den 58-Jährigen keineswegs, über den Kran zu sprechen, als ob es das erste Mal wäre. An der Schipfe hatte man dafür extra einen ­Speakers Corner eingerichtet.

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