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«Es hat massenhaft Italiener und auch viele Katholiken»

In Robert Stapfers Alltag ist der grosse Krieg nur eine Randerscheinung. Denn Roberto wirbt um Luigina.

Zürich sei international, schreibt Robert Stapfer seiner Luigina, sie solle doch kommen. Im Bild der HB 1912. Foto: Scherl (Keystone)
Zürich sei international, schreibt Robert Stapfer seiner Luigina, sie solle doch kommen. Im Bild der HB 1912. Foto: Scherl (Keystone)

Zürich – Melodie und Mauro Pelloni haben im Estrich ihres alten Hauses in Breno TI zwei Briefe gefunden, welche ein in Zürich lebender Maschinenarbeiter namens Robert Stapfer im April 1916 an eine Luigina im Tessin geschrieben hatte. Aus einer hier nicht zitierten Briefstelle lässt sich sein Alter erahnen: Er muss um die 23 Jahre alt sein. Luigina hat möglicherweise in dem Tessiner Haus gelebt. Mehr lässt sich über sie nicht ­sagen – ausser, dass sie wohl Bedenken hatte, in die Fremde nach Zürich zu ziehen. Denn Roberto legt sich ins Zeug, um seine «Carissima» davon zu überzeugen, zu ihm nach Zürich zu kommen. Dabei beschreibt er die Stimmung in ­seiner Stadt.

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