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ETH-Verfahren: «Das ist ein Schlag ins Gesicht der Frauen»

Die Betroffenen in der Untersuchung um sexuelle Belästigung an der ETH fühlen sich im Stich gelassen. Eine Anwältin will klagen.

Rafaela Roth

Da bricht etwas auf an der renommiertesten Hochschule des Landes. Vorwürfe über sexuelle Belästigung und Mobbing, über mangelhafte Führung und schlechte Betreuung an der ETH in Zürich reissen nicht ab. Der Name eines ETH-Architekturprofessors tauchte auf einer unter Architekten international kursierenden Excel-Liste mit dem Titel «Shitty Architecture Men» auf. Darin: rund 200 internationale, teilweise grosse Namen von Architekten, zu denen es Hunderte Erfahrungsberichte über angebliche sexuelle Belästigungen gibt. Auf der Liste warnen sich vor allem Frauen gegenseitig – auch vor dem renommierten Architekturprofessor an der ETH.

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