Zum Hauptinhalt springen

Etwas wird neu bei den Zürcher Bussen

Die Stadtpolizei Zürich erneuert ihre Papierbussen und schafft einen Onlineschalter.

Erhalten einen QR-Code: Parkbussen in der Stadt Zürich.
Erhalten einen QR-Code: Parkbussen in der Stadt Zürich.
Keystone

Die Zahl ist eindrücklich: Knapp eine Million, nämlich 975’000, Ordnungsbussen stellte die Stadt Zürich im Jahr 2017 aus. 77’000-mal waren die Empfänger allerdings mit der Busse nicht einverstanden. «Rund 62’000 Fahrzeughalterinnen und -halter meldeten sich und gaben an, dass eine andere Person für die begangene Übertretung verantwortlich sei», schreibt die Stadtpolizei Zürich heute in einer Mitteilung. Zusätzlich hätten 15’000 Personen sonstige Einwendungen oder Einsprachen gegen ausgestellte Ordnungsbussen gemacht.

Die Stadtpolizei will nun die Prozesse vereinfachen. Seit heute Dienstag gibt es deshalb einen Onlinebussenschalter. «Bis anhin erfolgte die Abwicklung der Fälle hauptsächlich in Papierform, und die Formulare wurden per Post hin- und hergeschickt», heisst es in der Mitteilung. Neu soll dies vermehrt digital geschehen. Vier Optionen stehen nun Betroffenen zur Verfügung.

  • Zahlungsmöglichkeiten via Kreditkarte oder Twint.
  • Einwendungen und Einsprachen zu einer Busse können direkt im Internetportal der Stadtpolizei geltend gemacht werden. Argumente und Beweise können in elektronischer Form hinterlegt werden.
  • Falls eine andere Person für die Übertretung verantwortlich gemacht wird, können diese Angaben elektronisch erfasst und hinterlegt werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, die E-Mail-Adresse zu erfassen, um die Korrespondenz für diese Busse elektronisch abzuwickeln.

Weiter versieht die Stadtpolizei Zürich in den kommenden Monaten die Parkbussen und die Übertretungsanzeigen sukzessive mit QR-Codes, die mit der Handykamera gescannt werden können. «Der QR-Code führt direkt auf den neuen elektronischen Bussenschalter und die entsprechende Ordnungsbusse», schreibt die Polizei weiter.

Diese neu geschaffenen Möglichkeiten vereinfachen gemäss Polizei den Betroffenen die Abwicklung der Formalitäten bei Ordnungsbussen, zudem werden auch Postgebühren eingespart.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch