Zum Hauptinhalt springen

«Familien müssten in den untersten Etagen leben»

Mit Kindern in Hochhäusern zu wohnen, mache nur Sinn, wenn sie sich auch frei bewegen könnten, sagt Erziehungswissenschafter Marco Hüttenmoser.

Hochhäuser am Horizont: Zürich-West ist eines der Stadtgebiete, wo mit Sonderbewilligung über 80 Meter hoch gebaut werden darf.
Hochhäuser am Horizont: Zürich-West ist eines der Stadtgebiete, wo mit Sonderbewilligung über 80 Meter hoch gebaut werden darf.
Yohan Zerdoun / Meili, Peter Architekten
Der erste Wohnturm der Schweiz stand an der Rue Frédéric-Chaillet in Freiburg (1932).
Der erste Wohnturm der Schweiz stand an der Rue Frédéric-Chaillet in Freiburg (1932).
Dénervaud u. Schaller
Grüner Wohnturm: Bei Lausanne soll das Hochhauskonzept mit den hängenden Gärten umgesetzt werden.
Grüner Wohnturm: Bei Lausanne soll das Hochhauskonzept mit den hängenden Gärten umgesetzt werden.
Stefano Boeri Architetti
1 / 9

Eine neue Studie belegt, dass viele Zürcher gerne in Wohnhochhäusern wohnen würden. Was sagen Sie dazu? Ich unterstütze grundsätzlich verdichtetes Bauen mit Wohnhochhäusern. Schwierigkeiten sehe ich aber für Familien mit Kindern.

Weshalb? Häufig können sich kleine Kinder in Wohnhochhäusern nur beschränkt frei bewegen. Aus der Forschung ist bekannt, dass Kinder in ihrer Entwicklung behindert werden, wenn sie in jeder Alltagssituation begleitet werden müssen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.