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FDP-Basis lässt Parkplatz-Kompromiss platzen

Die Stadtzürcher FDP vollzieht eine Kehrtwende und ist jetzt gegen höhere Parkgebühren. Dies, weil die Delegierten anderer Meinung sind als ihre Gemeinderäte.

Sollen bald deutlich mehr kosten: Parkierte Autos in der Stadt Zürich.
Sollen bald deutlich mehr kosten: Parkierte Autos in der Stadt Zürich.
Ennio Leanza, Keystone

Die Stadtzürcher FDP-Delegierten haben am gestrigen Dienstagabend die Nein-Parole zur Erhöhung der Parkgebühren beschlossen. Laut einer Medienmitteilung war der Entscheid eindeutig: Die Nein-Parole zum Parkplatz-Kompromiss wurde mit nur einer Gegenstimme beschlossen. Im Gemeinderat hatte die FDP höheren Parkplatzgebühren noch zugestimmt, zusammen mit allen anderen Parteien mit Ausnahme der SVP.

Neu soll eine halbe Stunde auf einem städtischen Strassenparkplatz einen Franken kosten, eine Stunde drei Franken. Bisher waren es nur 50 Rappen für eine halbe Stunde und zwei Franken für eine Stunde. Zudem soll die sogenannte Hochtarifzone auf das Ausgangsviertel Zürich-West ausgeweitet werden.

Darüber abgestimmt wird am 25. September. Dies, weil der Zürcher TCS, die City-Vereinigung sowie einzelne bürgerliche Politiker das Referendum gegen den Beschluss ergriffen. Unterstützt wird das Komitee «Nein zur Parkgebühren-Abzocke» von der SVP.

SDA/hub

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