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Fehr lüftet Geheimnis: «Ämtervergabe ist nur Theater»

Wer was macht, ist schon nach einer Geheimsitzung klar: Die SP-Politikerin kritisiert das Versteckspiel der Zürcher Regierung nach den Wahlen.

Jacqueline Fehr fordert, dass die Ämterverteilung künftig sofort kommuniziert wird. Foto: Paolo Dutto (13 Photo)
Jacqueline Fehr fordert, dass die Ämterverteilung künftig sofort kommuniziert wird. Foto: Paolo Dutto (13 Photo)

Die Ämtervergabe der Zürcher Regierung ist ein einziges Theater – eines, bei dem der Öffentlichkeit Dinge vorgegaukelt werden, die in Wirklichkeit ganz ­anders laufen. Das schreibt die kantonale Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) in einer verwaltungsinternen Kolumne, die dem TA vorliegt. Sie entlarvt darin die Konstituierung des Regierungsrats vom 6. Mai, an der sie selbst teilhatte, als «Schauspiel». Die entscheidende Frage, wer welche Direktion übernimmt, sei schon kurz nach den Wahlen in einer geheimen Sitzung entschieden worden. Entgegen aller anderslautenden Behauptungen. Das Vorgehen hält Fehr für «unnötig». Mehr noch: Es blockiere die Verwaltung und könne Missstände fördern. Die Justizdirektorin fordert, diesen «alten Zopf» abzuschneiden und die höchsten Ämter im Kanton künftig «geordnet und ohne Versteckspiel» zu übergeben.

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