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Fido soll mit CBD-Keksen besser entspannen

Hanfprodukte sollen Haustiere Schmerzen nehmen. Eine Zürcherin sammelt Erfahrungen.

Chillen mit CBD: Was bei Menschen hilft, könnte auch bei Vierbeinern funktionieren.
Chillen mit CBD: Was bei Menschen hilft, könnte auch bei Vierbeinern funktionieren.
PD

«Immer wieder hatten wir Kunden, die Schwierigkeiten mit gestressten oder chronisch kranken Tieren hatten», erzählt die Zürcherin Virginia Fox, die bis vor zwei Jahren als Pferdetrainerin tätig war. «Die Idee, die gestressten Tiere mittels Cannabidiol (CBD) zu behandeln, kam mir, als ich einen Bericht von «Galileo» schaute, in dem es um die Verwendung von CBD bei Tieren in den USA ging.»

Mit ihrer Freundin Inga Klaer experimentierte sie ein Jahr lang. Die beiden Frauen gaben den Tieren das CBD zuerst als Öl ab. «Die Wirkung war gut, aber die Akzeptanz bei den Vierbeinern liess zu wünschen übrig», sagt Fox. So probierten sie in der Küche verschiedene Teigvarianten aus und suchten den Kontakt zu einem Tierfutter-Produzenten.

Angstzustände und chronische Schmerzen

Die CBD-Kekse kamen zuerst bei Angstzuständen zur Anwendung. «Wir haben sie an Tieren in unserem Umfeld getestet», sagt Fox. Dann erweiterten sie die Testreihe unter tierärztlicher Aufsicht auf Tiere mit Spannungszuständen, chronischen Schmerzen und Muskelproblemen. Unter dem Namen Chillax vertreiben die beiden Frauen nun sieben verschiedene CBD-Kekse für Hunde, Katzen und Pferde in unterschiedlicher Dosierung. Sie präsentieren ihre Produkte an der Hundemesse in Winterthur, die heute Freitag startet.

«Wir haben die Kekse an Tieren in unserem Umfeld getestet», sagt die Wollishoferin Virginia Fox. Bild: Keystone/René Ruis
«Wir haben die Kekse an Tieren in unserem Umfeld getestet», sagt die Wollishoferin Virginia Fox. Bild: Keystone/René Ruis

«Wie CBD auf Tiere wirkt, ist noch zu wenig erforscht. Es gibt keine zugelassenen Tierarzneimittel, die CBD enthalten», sagt Hanspeter Nägeli, Direktor des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich. Grundsätzlich fände er es aber positiv, wenn man versucht, den Tieren etwas Gutes zu tun. «Doch die Produkte dürfen keinen Schaden anrichten».

(Übernommen von 20min.ch, bearbeitet von Redaktion Tamedia)

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