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Fifa-Museum halbiert Zahl der Angestellten

Das Fifa-Museum schliesst die Bar und das Bistro. 36 Mitarbeiter haben die Kündigung erhalten. Weitere folgen.

In der Krise: Das neue Fifa-Museum in Zürich-Enge.
In der Krise: Das neue Fifa-Museum in Zürich-Enge.
Ennio Leanza, Keystone
Das Prestigeprojekt hat die Fifa rund 30 Millionen Franken gekostet.
Das Prestigeprojekt hat die Fifa rund 30 Millionen Franken gekostet.
Christian Beutler, Keystone
Jetzt werden Bar und Bistro geschlossen.
Jetzt werden Bar und Bistro geschlossen.
Doris Fanconi
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Das Fifa-Museum kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Nachdem bereits Anfang Jahr bekannt wurde, dass das Fifa-Museum acht seiner rund 100 Mitarbeiter entlassen wird, haben jetzt 36 Angestellte die Kündigung erhalten, wie die NZZ berichtet. Die Betreiber setzen nun um, was sie bereits im Januar angekündigt haben: Sie schliessen die Bar und das Bistro, weil diese hochdefizitär seien, sagt Marc Caprez, Geschäftsführer ad interim.

Bis Ende Juli sollen insgesamt 51 Vollzeitstellen abgebaut worden sein – ein Drittel davon falle auf die Gastronomie. Innerhalb von einem halben Jahr halbiert sich somit die Zahl der Angestellten. Was mit dem Bistro und der Bar, sowie der eigens gegründeten Fifa Museum Gastronomie AG geschehen wird, ist noch unklar. Verhandlungen würden laufen, Entscheidungen seien aber noch keine getroffen, so Caprez.

Am Museum will die Fifa aber festhalten. Eine Schliessung des Museums stehe nicht zur Diskussion, sagt Caprez. Das Betriebsdefizit des Fifa-Musuems betrug im ersten Jahr gemäss eigenen Angaben 25 Millionen Franken, trotz 130'000 Besuchern. Damit liegt das Fifa-Museum auf Rang 3 der bestbesuchten Museen in Zürich, die Eintritt verlangen.

Pausenraum überwacht

Neben der finanziellen Situation hat das Fifa-Museum auch Probleme mit den Getränken im Pausenraum. Zu viele kamen weg. Deshalb haben die Betreiber kurzerhand entschlossen, den Pausenraum während vier Tagen von 18 Uhr bis 8 Uhr überwacht. Die Aktion habe sich nicht gegen die Belegeschaft gerichtet, sondern gegen Externe, sagt Caprez. Die Überwachung sei dann auch erfolgreich gewesen und man habe mit den fehlbaren Personen Gespräche geführt.

Schüler testen das Fifa-Museum: Zum ersten Mal konnten sie ins neue Fifa-Museum in Zürich. Video: Lea Blum (22.01.2016)

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