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Flash testet neues E-Trottinett-Angebot und tauft sich um

An einem neuen «Micromobility-Hub» am Zürcher Hauptbahnhof testet der Verleiher Flash den Vorteil eines fixen Parkplatzes für seine Gefährte.

Orange Räder, neuer Name: Flash heisst jetzt Circ.
Orange Räder, neuer Name: Flash heisst jetzt Circ.
pd

Eben haben sich die Zürcher an die Vorteile der Elektrotrottinette im Freefloating-System auf Trottoirs und Plätzen gewöhnt: Wenn man eines braucht, steht immer irgendwo eines herum! Schon verwirrt der Anbieter Flash mit einer Strategieänderung: Statt über die App das nächste freie Gefährt zu lokalisieren, kann man seit Dienstag sicher sein, am Hauptbahnhof ein Trottinett verfügbar zu haben. Der neue, fixe Parkplatz befindet sich auf der Seite Landesmuseum.

Flash testet diesen «Mikromobilitätshub» in Zusammenarbeit mit den SBB. Und gibt sich gleichzeitig einen neuen Namen: Circ. Man wolle herausfinden, wie die Vorteile der Mikromobilität mit den Stärken der Bahn verknüpft werden können, um den Kunden einfache Tür-zu-Tür-Reisen anzubieten, schreiben SBB und Circ in einer gemeinsamen Mitteilung.

«Saubere, vernetzte Mobilität»

«Die Bahnhöfe, Bus- und Tramhaltestellen sind die meistfrequentierten Orte in jeder Stadt. Mit unseren E-Trottinetten schaffen wir für die Kunden eine einfache Anbindung an den öffentlichen Verkehr», sagt Torge Barkholtz, Circ-Schweiz-Chef und Mitgründer. Es sei zentral für sein Unternehmen, mit Städten und führenden ÖV-Anbietern wie den SBB zusammenzuarbeiten, um eine sichere, saubere und besser vernetzte Mobilität zu gewährleisten.

Die SBB versprechen sich vom Pilotversuch am HB Zürich ebenfalls einiges: Laut Björn Bender, dem Chef der Abteilung New Mobility Services, wolle man die «Tür-zu-Tür-Reise» der Kunden auf der ersten und der letzten Meile vereinfachen.

Circ strebt eine enge Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Verkehrsunternehmen an, gemäss Barkholtz auch an den weiteren Schweizer Standorten Basel, Zug und Winterthur. Das Unternehmen ist erst im April mit 550 Trottinetten in Zürich gestartet. Mittlerweile gibt es Circ in 21 europäischen Städten. In Zürich konkurriert das Unternehmen derzeit mit den Anbietern Bird und Tier um Pendler, und es ist mit weiterer Konkurrenz zu rechnen.

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