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Bald sind Flüchtlinge für die Velos am HB verantwortlich

Die Asylorganisation Zürich wird die neue Velostation Süd am Hauptbahnhof betreiben. Private erachteten den Auftrag als zu wenig lukrativ.

Ab Sommer 2017 werden Velos am HB unterirdisch parkiert.
Ab Sommer 2017 werden Velos am HB unterirdisch parkiert.
Petra Orosz, Keystone

Zwischen den Perrons und dem Sihlpostgebäude bauen die SBB die unterirdische Velostation Süd: Sie wird 1700 Abstellplätze für Velos und E-Bikes bieten und soll nächsten Sommer eröffnet werden. Zur Suche eines geeigneten Betreibers hatte das Tiefbauamt der Stadt Zürich das Projekt Anfang Jahr öffentlich ausgeschrieben. Beworben hat sich laut der NZZ nur die Asylorganisation Zürich (AOZ): Sie wird sich bis zum Jahr 2022 um Betrieb und Unterhalt der Velostation kümmern.

Für Private unattraktiv

Dies an 365 Tagen während 24 Stunden – von 6 bis 20 Uhr wird jeweils Personal anwesend sein, eine Vorgabe des Tiefbauamtes. Deshalb hätten sich höchstwahrscheinlich auch keine Privaten beworben, sagt AOZ-Projektleiter Florian Jenzer. Mit normal bezahltem Personal sei der Betrieb schlicht zu teuer.

Die AOZ plant den Einsatz von insgesamt 15 Asylsuchenden, anerkannten Flüchtlingen oder vorläufig aufgenommenen Personen – angeleitet werden sie von zwei Fachleuten. Jenzer: «Der Einsatz dauert sechs bis zwölf Monate.» Zu den Aufgaben der Teilnehmer werden etwa der Verkauf von Abos oder kleinere Reparaturen gehören. Für die Programmkosten kommen die Sozialdienste der Wohngemeinden auf. (Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von TA)

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