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Frau betrügt betagte Männer

Mit der Mitleidsmasche hat eine junge Frau betagten Männern mehrere 10'000 Franken abgeknöpft. Sie werden das Geld wohl nie mehr sehen.

Die Masche der 20-jährigen Österreicherin war so einfach wie hinterhältig und Erfolg versprechend. Sie suchte sich alte Männer aus, die allein unterwegs waren. Sie nützte deren Einsamkeit aus, schuf Vertrauen, indem sie auf ihre eigene Einsamkeit verwies, und baute dann nicht nur auf deren Gutmütigkeit, sondern auch auf deren altersbedingt eingeschränkte Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit.

So sprach sie in einem Restaurant in Zürich-Altstetten einen 82-jährigen Mann an, dessen Ehefrau kurz zuvor verstorben war. Ihm erzählte sie die Geschichte ihrer Mutter in Kosovo, die nach einem Spitalaufenthalt auch verstorben war. Da sie nicht versichert gewesen sei, müsse nun die Tochter für Spitalkosten von 40'000 Franken aufkommen. Tatsächlich hatte sie das Mitleid des Mannes geweckt. Vom Postkonto hob er 40 '000 Franken ab und gab sie der jungen Frau.

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