«Frauen werden im Ausgang immer noch als ‹Schlampe› betitelt»

Elisabeth Joris ist ohne Frauenstimmrecht aufgewachsen. Die Zürcher Historikerin erklärt im Video, was sich seit dem ersten Frauenstreik getan hat – und was nicht.

«Dass immer noch Lohnungleichheit herrscht, ist ein Skandal»: Elisabeth Joris setzt sich seit jeher für die Rechte von Frauen ein. (Video: Lea Blum)

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Seit dem ersten Frauenstreik am 14. Juni 1991 habe sich viel getan, sagt Elisabeth Joris. Sie muss es wissen, denn die Historikerin und Gründerin der Stiftung Frauenarbeit hat bereits damals bei der Organisation des Streiks mitgewirkt. Aber: «Dass es heute – 28 Jahre später – immer noch Lohnunterschiede gibt, ist ein Skandal», sagt die 74-Jährige.

Joris ist ohne Frauenstimmrecht aufgewachsen, als «der Mann noch das Oberhaupt der Familie war». Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Frauen- und Geschlechtergeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Die Expertin erklärt im Video oben: Was genau hat sich seit 1991 getan? Wo gibt es noch dringenden Handlungsbedarf, und weshalb engagiert sie sich wieder?

Erstellt: 13.06.2019, 16:42 Uhr

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