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Friedliche Palästina-Demo trotz Hetze im Vorfeld

Mit Buhrufen, Sprechchören und Pfiffen haben in Zürich rund 1000 Demonstranten ein Ende der israelischen Offensive in Gaza gefordert. In den Tagen zuvor hatten Aufrufe zu Gewalt für Empörung gesorgt.

Der Anlass blieb friedlich: Kundgebung in Zürich gegen Gewalt im Gazastreifen. (18. Juli 2014)
Der Anlass blieb friedlich: Kundgebung in Zürich gegen Gewalt im Gazastreifen. (18. Juli 2014)
Ennio Leanza, Keystone

Die Zürcher Pro-Palästina-Demonstration in Zürich blieb am Freitagabend friedlich. Die Polizei war aber mit einem grösseren Aufgebot präsent. In den Tagen vor der Kundgebung war auf sozialen Plattformen offen zu Gewalt gegen Schweizer Juden aufgefordert worden. Die Zürcher Polizei leitete wegen der Äusserungen Ermittlungen ein. Mehrere interreligiöse Organisation sorgten sich um den religiösen Frieden und riefen zu Besonnenheit auf.

An der Kundgebung distanzierte sich eine Rednerin denn auch explizit von judenfeindlichen Äusserungen. Diese Kundgebung sei kein antisemitischer Anlass, sondern ein Protest gegen israelische Gewalt. Eine andere Rednerin forderte von den Zuhörern, beim Einkaufen israelische Produkte zu boykottieren.

«Mobilmachung für Gaza»

Organisiert wurde die Kundgebung von verschiedenen pro-palästinensischen Organisationen. Darunter war auch der radikale Islamische Zentralrat der Schweiz, der im Internet zur «Mobilmachung für Gaza aufrief und einen grossen Teil der am Freitag geschwenkten Transparente anfertigte. Diese Plakate forderten unter anderem ein Ende des «zionistischen Terrors» und kritisierten die Gewalt gegen Kinder.

SDA/rub

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