Fuchs am Unispital von Wildhüter erschossen

Im Unispital Zürich wurde nach einer Patientin auch eine Angestellte von einem Fuchs verletzt. Dieser wurde nun erschossen.

Am Unispital Zürich hat ein Fuchs eine Mitarbeiterin verletzt und wurde anschliessend von einem Wildhüter erschossen. Bild: Keystone/Ennio Leanza

Am Unispital Zürich hat ein Fuchs eine Mitarbeiterin verletzt und wurde anschliessend von einem Wildhüter erschossen. Bild: Keystone/Ennio Leanza

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Am Zürcher Unispital wurde ein Fuchs nach einem Zwischenfall mit einer Mitarbeiterin erschossen. Die Angestellte sass an einem der Pausentische draussen, wie das Universitätsspital in einer internen Mitteilung vom Dienstag schreibt. Dabei tauchte der Fuchs auf und «verletzte sie unvermittelt am Bein», heisst es in dem der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegenden Schreiben.

Das Tier wurde daraufhin vom Sicherheitsdienst eingekreist und von einem Wildhüter im Park getötet. Ob es sich beim Fuchs um dasselbe Tier handelte, das in der Nacht eine schlafende Patientin in einem ebenerdigen Zimmer gebissen hatte, wusste das Spital am Dienstag nicht mit Sicherheit.

Der abgeschossene Vierbeiner habe aber jede Scheu vor Menschen verloren. Er sei mutmasslich in der Nacht auf Montag in dasselbe Patientenzimmer eingedrungen, das er schon einmal heimgesucht hatte. Das Universitätsspital bittet alle seine Angestellten, Füchse auf dem Spitalareal umgehend dem Sicherheitsdienst zu melden.

Die von Meister Reinecke gebissene Patientin kam mit leichteren Blessuren davon. Ihre Wunde musste lediglich desinfiziert werden. Auch der verletzten Mitarbeiterin geht es wieder gut.

Laut Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich, verlieren die Tiere die Scheu vor Menschen, wenn sie gefüttert werden. Deshalb sollte man das unterlassen. (anf/sda)

Erstellt: 23.07.2019, 19:44 Uhr

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