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Für 60 Franken auf den Strich

Der Zürcher Gemeinderat hat gestern beschlossen, dass Prostituierte eine Bewilligung für die Ausübung ihres Gewerbes brauchen. Das kostet sie gleich viel wie der Standplatz eines Taxifahres.

Müssen bald eine Bewilligung einholen: Prostituierte auf dem Strassenstrich am Sihlquai.
Müssen bald eine Bewilligung einholen: Prostituierte auf dem Strassenstrich am Sihlquai.
Keystone

Frauen, die sich in Zürich prostituieren wollen, müssen künftig eine Gebühr von 60 Franken per Einzahlungsschein entrichten. Die Bewilligungsdauer hängt vom Aufenthaltsstatus ab, beträgt aber maximal ein Jahr.

Die Höhe der Gebühr entspreche ungefähr den amtlichen Standplatzkosten eines Taxifahrers sagt der Sprecher des Polizeidepartements, Reto Casanova auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Die Verordnung soll frühestens im Sommer 2012 in Kraft treten.

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