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«Für die Frauen war ich ein Freier»

Der Zürcher Regisseur Men Lareida zeichnet im Film «Viktoria» den Weg einer ungarischen Prostituierten nach. Die Recherche habe ihn dazu gebracht, Sexarbeit als Beruf anzusehen und zu respektieren.

Mit Men Lareida sprach David Sarasin

Sie haben beinahe sechs Jahre zum Thema Prostitution in Zürich ­recherchiert, in einem eher ­verschwiegenen Milieu. Wie kamen Sie an die Personen heran?

In Zürich hat man irgendwann so um 2007/2008 auf der Strasse immer mehr Frauen Ungarisch sprechen hören. Wir wussten zuerst gar nicht, was das zu bedeuten hatte. Wir haben aus einer gewissen Naivität heraus mit der Recherche begonnen. Meine Frau ist Ungarin, das hat sehr vieles erleichtert.

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