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«Für die Prostituierten ist das sicher keine Verbesserung»

Die Stadt vertreibt Sexsalons aus dem Langstrassenquartier. Wohin sich das Milieu nun verlagert, können selbst Fachpersonen nicht abschätzen. Sicher ist nur, dass die Frauen so in neue Abhängigkeiten geraten.

Das Ende einer Problemliegenschaft: Das eingerüstete Haus an der Hohlstrasse 30 ist nur eine von vier Liegenschaften im Kreis 4, in denen bis Ende 2013 nicht mehr angeschafft werden soll.
Das Ende einer Problemliegenschaft: Das eingerüstete Haus an der Hohlstrasse 30 ist nur eine von vier Liegenschaften im Kreis 4, in denen bis Ende 2013 nicht mehr angeschafft werden soll.
Sophie Stieger
Illegale Prostitution: Im Langstrassenquartier besteht ein Wohnanteil von über 50 Prozent, somit ist eine sexgewerbliche Nutzung von Zimmern und Wohnungen verboten. Die Stadtpolizei Zürich bei der Verhaftung einer illegal arbeitenden Prostituierten in der Nähe der Langstrasse.
Illegale Prostitution: Im Langstrassenquartier besteht ein Wohnanteil von über 50 Prozent, somit ist eine sexgewerbliche Nutzung von Zimmern und Wohnungen verboten. Die Stadtpolizei Zürich bei der Verhaftung einer illegal arbeitenden Prostituierten in der Nähe der Langstrasse.
Gaetan Bally, Keystone
Freier-Balken: Seit Anfang November 2012 wird die Zähringerstrasse am Abend durch eine Barriere für Unbefugte geschlossen.
Freier-Balken: Seit Anfang November 2012 wird die Zähringerstrasse am Abend durch eine Barriere für Unbefugte geschlossen.
Sabina Bobst /TA
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Die Stadt Zürich setzt sich seit Jahren zum Ziel, das Langstrassenquartier aufzuwerten und die Auswirkungen des Sexgewerbes einzudämmen. Insbesondere den sogenannten Problemliegenschaften, in denen Prostitution betrieben wird, hat sie den Kampf angesagt, denn sexgewerbliche Nutzungen von Zimmern ist in Zonen mit einem Wohnanteil von über 50 Prozent verboten.

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