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«Für diese Firmen arbeiten polnische Mitarbeiter»

Dumpinglöhne auf der SBB-Baustelle unter dem Hauptbahnhof: Die betroffene Winterthurer Firma wehrt sich. Der deutsche Subunternehmer sei für die Löhne zuständig, sagt die Brandschutzfirma.

Auf der SBB-Baustelle unter dem Hauptbahnhof hat eine Gruppe von Polen 60 Stunden in der Woche für einen Bruttolohn von 3000 Franken gearbeitet (Redaktion Tamedia berichtete). Die Männer hatten sich offenbar als selbstständige Angestellte ausgegeben.

Die Gewerkschaft Unia macht dafür die SBB und das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) verantwortlich. Deren Kontrollen gegen Lohndumping hätten versagt. Würden die Probleme bis übermorgen Montag nicht gelöst, werde man die Arbeit niederlegen. Gespräche zwischen der Unia und den SBB gestern Nachmittag brachten noch keinen Durchbruch. «Gut ist auf jeden Fall, dass es den SBB Ernst ist und dass man sich der grossen Verantwortung bewusst ist», sagte Lorenz Keller von der Unia.

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