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Gammel-Liegenschaften im Visier

Die Stadt Zürich setzt mit unangemeldeten Besuchen die Vermieter unter Druck. Das greift aber noch nicht in jedem Fall, wie sich vor Ort zeigt.

Salome Müller, Susanne Anderegg
«Bitte keine Werbung»: Bis auf die blauen Aufkleber hat sich an der Bucheggstrasse nichts geändert.
«Bitte keine Werbung»: Bis auf die blauen Aufkleber hat sich an der Bucheggstrasse nichts geändert.
Salome Müller

«Wir müssen alles tun, um dies zu ändern», sagte Stadtrat Raphael Golta (SP) Ende Mai, nachdem Redaktion Tamedia in mehreren Artikeln über heruntergekommene Häuser berichtet hatte, in denen Flüchtlinge auf engem Raum zu überhöhten Preisen leben.

Stossend sind dabei nicht nur die Wohnverhältnisse, sondern auch der Umstand, dass sich die Hausbesitzer auf Kosten der Stadt Zürich bereichern. Diese bezahlt nämlich die Mieten der Sozialhilfebezüger. Golta versprach, als Sofortmassnahme die krassesten Fälle anzuzeigen.«Im Fokus stehen Häuser mit vielen Schäden», sagte der Vorsteher des Sozialdepartementes. Und: «Ich rechne mit einer Handvoll bis einem Dutzend Anzeigen.» Die Staatsanwaltschaft solle untersuchen, ob der Straftatbestand des Wuchers erfüllt ist.

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