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Sprachprobleme führen zu gefährlichen Situationen im Spital

Immer häufiger kommt es in Zürcher Spitälern zu Verständigungsproblemen. Doch wer zahlt die Dolmetscher?

Eine Ärztin stellt bei einem Patienten, der mit Bewusstseinsstörungen im Notfall eingeliefert wird, Diabetes fest. Im Spital versucht man, ihm klarzumachen, wie wichtig es ist, dass er seine Ernährung anpasst und die Therapiemassnahmen genau befolgt. Nur: Der Mann kommt aus Eritrea, versteht kein Wort Deutsch und spricht auch keine andere der bei uns gängigen Sprachen. «Solche Situationen haben im Spitalalltag stark zugenommen», sagt Marianne Keller, die am Kantonsspital Winterthur (KSW) die Aufgabe hat, die Angebote für die Kommunikation mit fremdsprachigen Patientinnen und Patienten zu regeln.

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