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Gefährlicher Dampf aus Übersee

Juul hat mit seiner E-Zigarette den US-Markt überrollt, die Rede ist von einer Epidemie unter Jugendlichen. Nun steht der Schweizer Start bevor. Schulen sind alarmiert.

Hohe Suchtgefahr: Junge Menschen sprechen auf E-Zigaretten der Marke Juul besonders an. Foto: Getty Images
Hohe Suchtgefahr: Junge Menschen sprechen auf E-Zigaretten der Marke Juul besonders an. Foto: Getty Images

An einem Elternabend am freien Gymnasium in Zürich (FGZ) ist vor einigen Wochen Alarm geschlagen worden. Eine Mutter äusserte sich besorgt über ihre Söhne, 18- und 20-jährig – ­beide sind nikotinabhängig. Alle 45 Minuten würden sie sich zurückziehen, um an einer E-Zigarette zu ziehen, sagte sie vor ver­sammelter Elternschaft. Auch weitere Eltern zeigten sich besorgt, da am FGZ auf der Toilette und im Lift von Schülern E-Zigaretten geraucht würden. Die Rede ist nicht von gewöhnlichen ­E-Dampfgeräten, sondern von jenen des US-Herstellers Juul.

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