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Geliebt, gehasst, illegal

Die Zürcher Strassenkunstszene ist zurzeit äusserst lebendig. Erlaubt ist sie aber nur auf einem schmalen Uferstreifen. Politiker und Künstler fordern ein Umdenken.

Den Zürchern gefallen ihre Songs: Die Holländerin Dana Leeuwenburgh alias Elizabeth.(Video: Lea Koch / Martin Sturzenegger)

Eine Klassikerszene aus «Asterix und Obelix»: Der Barde Troubadix stimmt seine Leier und möchte gerade zum Gesang ansetzen. Da knallt es: Mit einem gezielten Faustschlag bringt Dorfschmied Automatix den ungeliebten Barden zum Schweigen. Ähnliches spielte sich kürzlich im Zürcher Niederdorf ab: Ein italienischer Musiker setzte zum Spielen an. Kaum erklang der erste Akkord, ging ein Fenster auf: «Wenn du nicht sofort abhaust, rufe ich die Polizei», schrie ein Anwohner.

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