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Gemeinderat will 10 Sexboxen

Der Gemeinderat hat den Kredit für den Strichplatz in Altstetten bewilligt. Die Stadt Zürich kann somit die Sexboxen erstellen - sofern keine Rekurse eingehen.

Muss mehrere Hürden überwinden: Polizeivorsteher Daniel Leupi bei der Präsentation des neuen Strichplans.
Muss mehrere Hürden überwinden: Polizeivorsteher Daniel Leupi bei der Präsentation des neuen Strichplans.
Keystone
Modell des neuen Strichplatzes in Altstetten: Auf dem Areal zwischen Aargauerstrasse und Würzgrabenstrasse sollen die Prostituierten künftig anschaffen können.
Modell des neuen Strichplatzes in Altstetten: Auf dem Areal zwischen Aargauerstrasse und Würzgrabenstrasse sollen die Prostituierten künftig anschaffen können.
Tina Fassbind
Wollen mit dem Massnahmenplan die Probleme mit der Prostitution in Zürich in den Griff bekommen: Die Stadträte Daniel Leupi, Martin Waser und Claudia Nielsen.
Wollen mit dem Massnahmenplan die Probleme mit der Prostitution in Zürich in den Griff bekommen: Die Stadträte Daniel Leupi, Martin Waser und Claudia Nielsen.
Tina Fassbind
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A«Wir müssen dieses Experiment wagen.» So appellierte Zürichs Sozialvorsteher Martin Waser (SP) gestern Abend an den Gemeinderat, der über den 2,4-Millionen-Kredit für den Strichplatz diskutierte. Das Projekt sei wichtig für die Stadt Zürich. Es gebe keine brauchbare und rasch umsetzbare Alternative, und die Situation am Sihlquai könne so nicht mehr länger geduldet werden, sagte Waser. Das Parlament folgte ihm und stimmte dem Kredit mit 74 Ja zu 30 Nein zu. Alle Parteien ausser SVP, EVP und Schweizer Demokraten waren dafür, die AL enthielt sich der Stimme.

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