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Genossenschaft baut am Käferberg

In Zürich-Affoltern entstehen in sieben Jahren 150 gemeinnützige Wohnungen – und ein neuer Quartierplatz. Die Stadt stellte heute das Siegerprojekt vor.

Wohnen am Käferberg: In Zürich-Affoltern entstehen 150 neue Genossenschaftswohnungen. Hier ein Blick den Grundriss eines Modells.
Wohnen am Käferberg: In Zürich-Affoltern entstehen 150 neue Genossenschaftswohnungen. Hier ein Blick den Grundriss eines Modells.
Amt für Hochbauten, Iris Stutz
Innenansicht: So könnte eine der neuen Wohnungen aussehen – ein Drittel davon wird subventioniert sein.
Innenansicht: So könnte eine der neuen Wohnungen aussehen – ein Drittel davon wird subventioniert sein.
PD Amt für Hochbauten
Die Brache der Stadt: Auf diesen Grünflächen in Affoltern wird die Siedlung gebaut.
Die Brache der Stadt: Auf diesen Grünflächen in Affoltern wird die Siedlung gebaut.
Google Maps
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Die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund (SGE) plant in Zürich-Affoltern den Bau von 150 neuen Wohnungen. Gemäss einer Medienmitteilung will die Stadt Zürich ihr hierzu eine gut 17'000 Quadratmeter grosse Brache im Baurecht abgeben. Der Zürcher Gemeinderat muss dies allerdings noch bewilligen.

Das Amt für Hochbauten stellte heute Dienstag den Sieger des Architekturwettbewerbs vor. Das Projekt «pranca» der Architekten Schneider Studer Primas aus Zürich und der Landschaftsarchitekten Atelier tp aus Rapperswil hat das Preisgericht durch die optimale Einbettung der Siedlung in den Hang und die Gestaltung des Aussenraums überzeugt. Die Überbauung schaffe zudem durch die Anordnung der Gebäudezeilen einen neuen Platz fürs Quartier, begründet die Jury den Entscheid.

Zusammenarbeit mit privatem Eigentümer

Auf dem Areal zwischen der Wehntaler- und der Obsthaldenstrasse, das bereits seit längerer Zeit eingezont ist, befinden sich heute ein Kinderspielplatz, mehrere Einfamilienhäuser sowie ein Tankstellengebäude. Da auch der private Eigentümer der Tankstelle einen Ersatzneubau mit 30 Wohnungen plant, führte die SGE den Architekturwettbewerb gemeinsam mit ihm durch.

In der neuen Siedlung sollen dereinst nicht nur 150 gemeinnützige Wohnungen mit 1½ bis 5½ Zimmern entstehen – ein Drittel davon subventioniert. Auch Gewerberäume, Ateliers, ein Doppelkindergarten, eine Kindertagesstätte, ein Laden und ein Café sind geplant. Spätestens 2022 seien die Wohnungen bezugsbereit. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 90 Millionen Franken.

Die Genossenschaft Eigengrund besitzt heute bereits 16 Siedlungen mit über 900 Wohnungen. Sie sei aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im subventionierten Wohnungsbau aus neun Bewerbungen für das Areal ausgewählt worden, teilt die Stadt Zürich weiter mit.

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