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Geschäftshaus statt Kongresszentrum

Zwischen Tonhalle und Hotel Baur au Lac, wo einst ein neues Kongresszentrum geplant war, soll ein Bürogebäude entstehen.

Auf dem Grundstück der Villa Rosau ist ein Geschäftshaus geplant, in dem Platz für rund 500 Arbeitsplätze sein soll. Das Baugesuch sei am 2. August eingereicht worden, teilte die Bauherrschaft, die Villa Rosau AG, heute Freitag mit.

Der Entwurf für das fünfgeschossige Gebäude, das sich gegenüber der Tonhalle der Claridenstrasse entlangziehen soll, stammt von den Zürcher Architekten Annette Gigon und Mike Guyer. Das Duo zeichnet in der Stadt Zürich unter anderem verantwortlich für den Primetower und eines der Projekte der Überbauung Europaallee. Mit dem Bau des Geschäftshauses Rosau soll voraussichtlich Ende 2011 begonnen werden.

Geschäftshaus statt Parkplätze

Die Villa Rosau und der vorgelagerte Garten werden laut der Bauherrschaft erhalten. Das Geschäftshaus im Minergie-Standard ersetze die heutigen Parkplätze und Nebengebäude.

Bei dem Areal handelt es sich um jenes Stück Land, auf dem die Stadt ein neuen Kongresszentrum erstellen wollte. Die Pläne für das Projekt des spanischen Architekten Rafael Moneo waren aber vor etwas mehr als zwei Jahren von den Stadtzürcher Stimmberechtigten durchkreuzt worden. Sie lehnten im Juni 2008 in einer Volksabstimmung den Landkauf am See ab.

SDA/cim

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