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Gezielte Lügen oder ein Teil der Wahrheit?

Ein Undercover-Journalist hat schwere Vorwürfe gegen den Al-Hidaya-Verein in Zürich erhoben. Der Imam bezieht nun erstmals Stellung.

Wehrt sich gegen die Vorwürfe: Mohammed Hakimi, Imam im Forum des Orients in der Schweiz (Forient). Er spricht von unlauterem Journalismus.
Wehrt sich gegen die Vorwürfe: Mohammed Hakimi, Imam im Forum des Orients in der Schweiz (Forient). Er spricht von unlauterem Journalismus.
Reto Oeschger
Der Verein sieht sich zurzeit mit massiven Vorwürfen konfrontiert. Der freischaffende Journalist Shams Ul-Haq will unter anderem gesehen haben, dass radikale Gast-Imame in der Moschee verkehren.
Der Verein sieht sich zurzeit mit massiven Vorwürfen konfrontiert. Der freischaffende Journalist Shams Ul-Haq will unter anderem gesehen haben, dass radikale Gast-Imame in der Moschee verkehren.
Reto Oeschger
Stammt ursprünglich aus Marokko und lebt seit 17 Jahren in der Schweiz: Mohammed Hakimi.
Stammt ursprünglich aus Marokko und lebt seit 17 Jahren in der Schweiz: Mohammed Hakimi.
Reto Oeschger
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Das unscheinbare Backsteingebäude an der Hafnerstrasse steht etwas verloren in der Gegend. Doch wenn Imam Mohammed Hakimi kurz vor 13.30 Uhr die Tür öffnet, strömen die Leute in Scharen herbei: Junge und Alte, Anzugträger und Arbeiter im «Übergewändli» – nur Männer, rund 300 an der Zahl. DHL, Candrian oder SBB steht auf ihren Arbeits­jacken. Der Koran schreibt vor, dass für die Dauer des Freitaggebets der Handel ­ruhen soll. «Respektiert die Werte und Gesetze im Land, das euch aufgenommen hat», predigt der gebürtige Marokkaner Hakimi, der selbst vor 17 Jahren in die Schweiz kam. Seine Rede im Vereinslokal des Forums des Orients in der Schweiz (Forient) handelt von Toleranz, gegenseitigem Respekt und dem inter­religiösen Frieden als wichtiges Gut.

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